
Die Faszination, die von einem
Ferrari ausgeht, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Vielleicht liegt es an der sportlichen Form, die durch die Erfolge in der Formel 1 quasi bestätigt wurde. Schnell und windschnittig sieht der Ferrari aus und scheint dieses Image auch auf seinen Fahrer zu übertragen. Vielleicht liegt es aber auch an der Kraft, die von diesem Fahrzeug ausgeht. Bis zu 500 PS stecken unter der Motorhaube und scheinbar schreien alle Pferde gleichzeitig auf, wenn das Gaspedal durchgetreten wird. Die Kraft wird direkt auf die Straße übertragen und so schafft es der Ferrari auf über 300 km/h. Es ist natürlich illusorisch, solche Werte auf deutschen Straßen zu erreichen. Aber auf den Rennstrecken ist das durchaus möglich. Findige Köpfe haben daraus schon längst ein Geschäft gemacht, indem nämlich
Ferrari selber fahren nicht nur als Option auf der Straße, sondern auch auf dem Sachsenring, dem Nürburgring oder Hockenheim angeboten wird. Dieses Erlebnis lässt sich natürlich nicht allein vollbringen. Mit Unterstützung eines erfahrenen Fahrers können einige Runden auf dem entsprechenden Ring gedreht werden. So kann man hautnah miterleben, wie sich der Tunnelblick tatsächlich immer weiter verengt. Kaum zu glauben, dass sich die Formel 1 Piloten über eine Stunde dieser Belastung unterwerfen. Denn anstrengend ist es allemal, den Ferrari selber zu fahren. Dennoch gehört diese Fahrt zu den unvergesslichen Erlebnissen im Leben. Immerhin kann nicht jeder von sich behaupten, mit einem Ferrari über die Rennstrecke gebraust zu sein. Erst recht nicht, wenn es ein echter Ferrari auf einer echten GP-Strecke ist.