
Es gibt Sprüche, die müssten eigentlich verboten werden, so unangebracht und unkreativ sind sie. „Ich habe meine Telefonnummer verloren, kannst du mir deine leihen?“ ist ein typischer Fall. Man kann sich eigentlich kaum vorstellen, bei wem diese Art Sprüche überhaupt Zuspruch finden, zeigen sie doch sofort eindrucksvoll, wie einfallslos der Flirtwütige tatsächlich ist. Doch wie spielt man sich denn nun wirklich ins Herz der Angebeteten? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Frauen mögen es am liebsten ungekünstelt, locker und so individuell wie möglich. Wer absolut nicht auf die altbewährten Anmachsprüche verzichten kann, braucht dies auch nicht zu tun, doch sollten diese von Einfallsreichtum zeugen,
individuell auf die Frau zugeschnitten sein und zur Situation passen. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und dem tristen Single-Dasein kann „Lebewohl“ gesagt werden.
Ganz so einfach ist es in den meisten Fällen dann wiederum doch nicht, denn die meisten Singles in Deutschland erweisen sich als ausgesprochene Flirtmuffel und kommen aus ihrem Trott nur schwer heraus, sodass es sie sehr viel Überwindung kostet überhaupt das andere Geschlecht anzusprechen. Anscheinend sind immerhin 60 Prozent aller deutschen Singles glücklich mit ihrer derzeitigen Lebenssituation, dennoch wollen immerhin 85 Prozent diesem Dasein ein Ende bereiten. Nur ganze 11 Prozent bleiben noch übrig, die angeben mit ihrem Leben ohne Partner voll und ganz zufrieden zu sein und nichts daran ändern wollen. Doch kann man diese Aussagen ernst nehmen? Ist nicht eigentlich jeder daran interessiert den Partner fürs Leben zu finden?
Fakt ist, dass die Single-Rate vermutlich deutlich niedriger wäre, würden sich die Deutschen einfach trauen und ungehemmter flirten. Dies tun allerdings nur 33 Prozent der Singles oft und gerne, was in den meisten Fällen in der Angst begründet ist, abgewiesen zu werden.
Da greifen die meisten Singles in Deutschland in Zeiten des Internets und Web 2.0. zu niedrigschwelligeren Methoden, wie dem Online-Dating. Ganze 37 Prozent lernen sich heute schon über Online-Partnerbörsen und
Social Networks kennen. Die restlichen 63 Prozent geben an, ihre Partner im Freundeskreis, Arbeitsplatz oder im anderweitigen Umfeld kennen zu lernen.
Die meisten Singles achten bei der Partnersuche auf Humor ihres potentiellen Partners. Gemeinsames Lachen scheint hoch im Kurs.