
Die Menschheit hat sich in ihrer Geschichte immer mit dem Element Wasser auseinandersetzen müssen. Entweder mussten bei Völkerwanderungen ganze Meere überquert werden oder dem Wasser wurden Nahrungsmittel und Rohstoffe entnommen.
Mit dem technischen Fortschritt hat sich dementsprechend auch das Aussehen der Schiffe gewandelt. Erinnerten die antiken Trieren eher notdürftig zusammen gezimmerten Kähnen wurde der
Bootsbau im Spätmittelalter und in der Neuzeit durch verschiedene neuverwendete Materialien revolutioniert.
Am Beispiel des Tauwerks lässt sich diese Entwicklung beispielhaft nachvollziehen. Wurde das dicke
Tauwerk einst aufwendig per Hand aus Hanf hergestellt, ersetzen heute moderne Kunststoffe oder andere Verbundmaterialien das Naturprodukt und machen das Zubehör robuster, bzw. langlebiger. Allerdings haben selbst die modernsten Schiffsutensilien noch immer einige Nachteile, sodass die Entwicklung keineswegs als abgeschlossen betrachtet werden kann.
Die heutigen hochtechnisierten Schiffe haben im Grunde nichts mehr mit ihren Ahnen aus der Antike oder dem Mittelalter gemeinsam. Kunststoffe und Verbundmaterialien haben den Schiffsbau modernisiert und erlauben immer größere, bzw. waghalsigere Produktionen der Werften.