
Hält man sich zu Hause eine oder mehrere Katzen, so muss man sich bewusst darüber sein, dass diese einiges an Pflege bedürfen. Es macht einen großen Unterschied, ob die Katzen auf einem Bauernhof oder in einer Stadtwohnung leben. Ist der Platz eingeschränkt, so sollte man unbedingt sämtlichen Ansprüchen der Tiere genüge tun. Beispielsweise ist es gut zu wissen, dass eine Katze, anders als ein Hund, kein Rudeltier ist, sondern es ist ein totaler Einzelgänger – aber es ist möglich, mehrere Katzen zu halten. Dabei ist es von hoher Wichtigkeit, dass man nicht nur einen
Katzenkratzbaum zur Verfügung stellt, denn das genügt nicht. Befinden sich mehrere Katzen in derselben Umgebung, so sollte man auf genügend Möglichkeiten achten, die der Katze den Rückzug ermöglichen und Katzenkratzbäume sind auf die Bedürfnisse der Tiere ausgerichtet und bieten den Samtpfoten viele Möglichkeiten, zu klettern oder sich zu verstecken.
Leben mehrere Katzen zusammen, bildet sich eine Hierarchie – das bedeutet, dass der
Katzenbaum für jede einzelne Katze einen eigenen Platz zur Verfügung stellen muss. Katzenbäume sind oft mit speziellen Plattformen für die Aussicht oder kleinen Höhlen ausgestattet, die sehr kuschelig und gemütlich für das Tier eingerichtet sind. Als Katzenbesitzer sollte man aber trotzdem darauf vorbereitet sein, dass auch der beste Katzenbaum mit dem höchsten Luxus dem Tier vielleicht nicht liegt, weil es ganz eigene Bedürfnisse hat.
Darum sei dem Besitzer geraten, sein Tier gut zu kennen, bevor er sich an hohe Ausgaben heranwagt. Ist man handwerklich begabt, so bastelt man sich die Katzenbäume am besten selbst. Somit kann man sämtliche Funktionen und Ausstattungen selbst und individuell gestalten und hat gleichzeitig glückliche Samtpfoten im eigenen Zuhause, die sich wohlfühlen. Immerhin sollen die Tapeten nicht darunter leiden, wenn sich die Katze nicht an dem vorgesehenen Katzenkratzbaum ihre Krallen schärft, nur weil ihr der zur Verfügung gestellte Katzenbaum missfällt.