
Etwa drei Viertel des in Deutschland vertriebenen Spielzeugs kommt eigentlich aus China - selbst wenn es der Name eines deutschen Markenherstellers ziert. Wer in Fernost produzieren lässt, tut dies vor allem aus Kostengünden. Aber was bedeutet das für die
Qualität des Kinderspielzeugs?
Sicher ist, dass bei diversen Spielzeugtests chinesische Spielwaren unterdurchschnittlich abgeschnitten haben. Dieses Spielzeug war besonders oft in "Skandale" verwickelt, bei denen gefährliche Substanzen, wie zum Beispiel verbotene,
krebserregende Farbstoffe, entdeckt wurden.
Andererseits werden auch im Reich der Mitte, forciert durch den Druck der europäischen Auftraggegber, erhebliche Anstrengungen zur Qualitätssicherung unternommen. Der Verbraucher muss daher keine grundsätzliche Skepsis gegenüber chinesischen Produktion hegen, wohl aber gegenüber ausgesprochener Billigware ohne Markennamen. Letzten Endes obliegt es der Pflicht - und auch dem erklärten Willen - der deutschen Spielwarenkonzerne, dem Verbraucher tadelsfreie Ware zu liefern.