
Die heutigen
Staubsauger ohne Beutel nutzen in aller Regel das Zyklonprinzip, um die Luft und den Dreck zu trennen. Im Allgemeinen lassen sich die beutellosen Staubsauger dabei in zwei Gruppen einteilen. Das sind einmal die beutellosen Staubsauger, die nach dem Einfachzyklonprinzip und mit Zentralfilter arbeiten. Die zweite Gruppe sind die modernen beutellosen Staubsauger, die auf Basis des Multizyklonprinzips ihren Dienst verrichten und ohne Zentralfilter auskommen können.
Das Grundprinzip ist bei beiden Gruppen der Staubsauger ohne Beutel das gleiche. Zuerst wird wie bei allen Staubsaugern ein Luftstrom erzeugt, der über die Staubsaugerdüse Staub und Dreck einsaugt und ins Innere des Haushaltsgerätes transportiert. Hier wird der Schmutz jedoch nicht wie beim Staubsauger mit Beutel in einem Staubbeutel gefangen. Im Inneren des Staubsaugers ohne Beutel wird die Luft zum Rotieren gebracht. Dies ermöglicht es, den groben Schmutz durch die Zentrifugalkraft abzuscheiden.
Erst nach diesem Arbeitsschritt unterscheiden sich die Einfachzyklon und Mehrfachzykon
Staubsauger grundlegend voneinander. Beim Einfachzyklon erfolgt die weitere Filterung der Luft durch einen Zentralfilter. Dieser filtert die kleineren Schmutz- und Staubpartikel aus dem Luftstrom, bevor dieser den Staubsauger wieder verlässt.
Bei den Staubsaugern ohne Beutel, die nach dem Mehrfachzyklonprinzip arbeiten, werden aus dem Luftstrom nochmals mehrere kleinere Wirbel erzeugt. Hier entstehen dann durch die Zentrifugalkraft höhere Fliehkräfte als bei dem ersten großen Wirbel. Dies sorgt dafür, dass auch noch feiner Dreck abgeschieden werden kann. Ein Zentralfilter ist bei Modellen dieser Bauart dann nicht mehr notwendig und kann entfallen. Das ist erfreulich für den Nutzer des Gerätes, da bei der Entleerung des Staubbehälters der Zentralfilter nicht gereinigt werden muss.