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In der Kategorie Ausbildung und Beruf sind insgesamt 95 Artikel eingetragen.

Artikel geschrieben von Peter Zickenrott, veröffentlicht am: Di, 06.04.2010, 22:25
  • Ausmusterungsberater Peter Zickenrott in der Men´s Health

    http://www.ausmusterung-zickenrott.de/Ausmusterung mit Peter Zickenrott

    Ausmusterer Peter Zickenrott aus Waldshut kennt alle Geheimnisse. Jetzt verrät er Beschwerden, die Ausmusterung verprechen - und solche, die nichts nützen:

    1.
    Orthopädische Mängel:
    Ein Bein ist mehr als drei Zentimeter kürzer als das andere? Die klare Ausmusterung.
    Problem: Entweder es ist so oder eben nicht. Das ist alles eindeutig definiert und überprüfbar.
    "Schauspielern und Gefälligkeitsatteste nützen nichts, der Musterungs-Arzt kann alles überprüfen und röntgen."

    2.
    Allergien oder Asthma
    Ihr Argument: Pollenallergie. Die Antwort: Wehrdienst auf Raten. Einberufung im pollenfreien Oktober, Entlassung im März, neue Einberufung im Herbst. Alternative: chronisches Asthma. Am besten wäre eine Nahrungsmittel-Allergie, z.B. gegen Sellerie oder Nüsse. Vortäuschen ist aber schwer: Es gibt Allergietests.

    3. Schlecht sehen und schlecht hören
    Da wird geschummelt, was das Zeug hält. Aber: "Acht Dioptrien sollten es schon sein, wenn es funktionieren soll." Und schummeln beim Hörtest?
    "Einige denken, dass sie als schwerhörig eingestuft werden, wenn sie die Taste zu spät drücken. Nur gibt es fast keine Fälle, in denen man in allen Frequenzen unzureichend hört. Zu meist ist lediglich ein gewisser Bereich betroffen." Zweifelt der Arzt wiederholt er schlichtweg den Test: Keiner kann sich merken, bei welcher Frequenz er die Taste absichtlich zu spät gedrückt hat. Erschwerend kommt hinzu, dass der Arzt die Abfolge der Töne so wie er will verändern kann.
    Ergebnis: völlig voneinander abweichende Auswertungskurven, die das Audiometrie-Gerät ausspuckt. Dumm gelaufen!

    4.
    Bettnässer
    Mit Bettnässen lassen sich schon seit Ewigkeiten Leute ausmustern. Allerdings existiert keine andere Krankheit, mit der Sie so sicher dafür sorgen, dass beim Musterungs-Arzt alle Alarmleuchten blinken. "Ohne ein Attest, dass Sie bereits zu Zeiten in Behandlung waren, als Bundeswehr noch kein Thema war, geht leider rein gar nichts." Höchstens aus Mitleid - aber wer will sich darauf schon verlassen.

    5.
    Depressionen oder Ängste
    Darin liegt die echte Möglichkeit! "Jeder nimmt sich selbst verschieden wahr und kann diese Sicht seinen Ärzten schildern." Ist der Facharzt überzeugt, kenn er dies auch in einem Attest festhalten. Musterungsärzte geben häufig auf, denn sie wissen: Ein Gegenbeweis ist schwer möglich.

    6.
    Zähne und Klammern
    Wegen der teuren Behandlung galten Zahnprobleme früher als Geheim-Tipp. Sie sind aber kein Grund zur Ausmusterung - es sei denn, Sie sind deshalb entstellt oder unfähig, Nahrung so aufzunehmen, dass sie nicht richtig verdaut werden kann. Eine Zahnklammer ist höchstens ein Grund für eine Zurückstellung. Es kommt quasi nur darauf an, wie lange Sie das Ding noch tragen.

    Ausmusterung mit Peter Zickenrott

Artikel geschrieben von Peter Zickenrott, veröffentlicht am: Di, 06.04.2010, 22:25



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