
Beim Radio Frequency Identification (RFID) – zu Deutsch Identifizierung mit der Hilfe von elektromagnetischen Wellen – gibt es sehr viele Einsatzbereiche. Diese haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Die Hersteller der RFID-Systeme sind dabei stets bemüht auch weitere Branchen davon zu überzeugen, dass ihnen ein derartiges System im Bezug auf die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und auch von Lebewesen die Arbeit wesentlich erleichtert. Darüber hinaus lassen sich über RFID-Systeme natürlich auch Zugangskontrollen und Zeiterfassungen steuern. Ein
RFID System ist also nichts anderes als eine Möglichkeit eine Rationalisierung von Arbeitsprozessen effektiv umzusetzen. Im praktischen Einsatz bedeutet dies, das anstatt dem Fahrscheinkontrolleur künftig eine Maschine in Form von einem Lesegerät diese Arbeit erledigt, die sich vielleicht selbstständig durch die engen Gänge der Waggons bewegt. Die RFID Technik könnte schon längst vielmehr Arbeitsbereiche erobert haben, wenn denn die Scheu der Unternehmen nicht wäre diese Technik anstelle der menschlichen Arbeitskraft einzusetzen. Die einzigen Wirtschaftszweige bzw. Unternehmensbereiche, die heute ohne irgendwelche Scheu RFID-Systeme zum Einsatz bringen sind die Lagerverwaltungen und die Personalabteilungen wegen der Zeiterfassung in einem Unternehmen (insbesondere tun dies aber nur große Unternehmen), Supermärkte und Labore, bei denen es um höchste Sicherheit geht, sprich Geheimnisse nicht in die Hände von Dritten geraten dürfen.