
Egal ob selbst genäht oder gekauft, kaum eine Frau möchte schmucklose Kleidung tragen. Schon aus der Geschichte ist bekannt, dass gerade Frauen sich häufig Dinge einfallen ließen, um sich und ihre Kleidung immer besser zur Geltung zu bringen. Da wurde gerafft und geschnürt, geknöpft und gegürtet, mit Borten besetzt und bestickt, bemalt und bedruckt. Heute haben wir nicht mehr das Problem, die Zierde unserer Kleidung selbst machen zu müssen, wenn wir es nicht wollen. Wer gern stickt, wird vermutlich lieber eine Tischdecke arbeiten als sich die neueste Bluse mit Ornamenten zu versehen. Wer gern Schmuck bastelt, der ist vielleicht schon auf die Idee gekommen, das neue T-Shirt mit
Pailletten und Perlen zu verzieren, hat es dann aber aus Zeitgründen wieder verworfen. Manch einer macht sich noch die Arbeit, seine Kleidung individuell zu gestalten, aber das sind wohl die wenigsten. Es sei denn, es geht schnell und einfach zu machen. Wie zum Beispiel das Aufbügeln von Bügelmotiven. Die Stoffmotive werden einfach auf die gewünschte Stelle platziert und aufgebügelt, die Nieten- oder Strassmotive sind meist auf Klebefolien angeordnet und werden von rechts auf den Stoff geklebt, worauf der Kleber auf der Rückseite der Steinchen von links aufgebügelt wird, die Nieten können direkt durch die Folie hindurch befestigt werden.
Bügelmotive gibt es in den verschiedensten Formen. Ob verspielt als Blume, Schmetterling oder Paradiesvogel, in schlichter geometrischer Form oder kunstvoller Ornamentik, die an die Stickereien orientalischer Gewänder erinnert. Natürlich dürfen in der Riege der Muster auch die gruseligen nicht fehlen. Totenköpfe und Spinnen sind hier die beliebtesten Formen.