
Die Autos in Deutschland müssen im Alltag vielerlei Belastung über sich ergehen lassen. Die Winter können schon mal bis minus 20 Grad kalt werden, die Sommer bis zu 40 Grad warm. Das ist eine Zerreißprobe für Lack, Getriebe, Bremsen, Reifen und der internen Technik. Bei speziellen Tests der Autohersteller wird schon vor der Auslieferung der Modelle die Autos auf hunderttausend Kilometern geprüft. Extreme Ort und Bedingungen sind charakteristisch dafür.
Die Belastungstests finden an unterschiedlichen Orten statt. Zum einen wird auf den hauseigenen Teststrecken getestet. Dort bekommen die Wagen die Basisabstimmungen. Zum andern geht es zu den Entwicklungsstützpunkten in den USA, Skandinavien oder Südafrikas. Dort geht es an die Feinheiten, die unter den den härtesten Bedingungen stattfinden. Sommertests werden vornehmlich in Südafrika und Wintertests auf der Nordhalbkugel im Winter durchgeführt. Erst dann kann verbindlich gesagt werden, dass die neuen Modelle auch dem Alltag stand halten können.
Der Technik sei dank, werden viele Entwicklungen und Abstimmungen per Computer gemacht. Testlabors geben die besten Bedingungen für die Theorie. Die Praxis verkörpern die unzähligen Tests auf den Entwicklungsstützpunkten der Welt. In Südafrika wurde sogar schon eigens ein Flugplatz mit extra langer Asphaltpiste ausgestattet. Vor allem in den Wintermonaten landen hier häufig große Transportflieger mit vermummten Autos, die dort getestet werden sollen. Für die Testpiloten ist die Fahrt in Wüstenlandschaften interessant. Hauptaugenmerk bleibt aber die Arbeit.
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