
Energie ist nicht nur ein wichtiges Thema, weil uns Energiekosten schon fast den Schlaf rauben, so teuer ist es geworden. Aber Energie ist auch deswegen wichtig, weil Gas und Öl nicht unerschöpflich sind und so langsam beginnt die Erde unter ihrer Last zu ächzen.
Was also können wir tun, wenn wir uns als Verbraucher verantwortungsvoll verhalten wollen? Selbst hat man es wohl am ehesten in der Hand, wenn man sich ein eigenes Haus baut oder ein bestehendes kauft und saniert. Für
Solaranlagen und Pelletheizungen gibt es Zuschüsse, die man beantragen kann, der Staat versucht Energie armes Wohnen zu fördern.
Aber was kann ich als Mieter tun? Hier liegt es in der Hand des Vermieters, aber nicht jeder investiert gerne zigtausende Euros, um ganze Wohngebäude oder Bürogebäude zu sanieren. Nun hat sich der Staat wieder etwas Neues ausgedacht, was nicht mehr ganz so neu ist, aber Anfang des Jahres für alle Immobilienbesitzer in Kraft tritt: der
Energieausweis. Der Ausweis soll für mehr Transparenz sorgen und dem Mieter einen besseren Überblick verschaffen, inwieweit das Haus oder die Wohnung vernünftig gedämmt ist und wie viele Heizkosten beispielsweise auf ihn zukommen. Die Sache hat, wie fast immer, einen kleinen Haken, denn Experten bemängeln, dass der Ausweis für einen Laien überhaupt nicht zu entziffern ist.
Und ob der Ausweis auch tatsächlich von einem Fachmann ausgestellt worden ist und alles den Tatsachen entspricht, wird wohl kaum einer nachprüfen.