
Es ist eine Hass-Liebe zwischen Buchautoren und den
Kritikern, aber diese ist von symbiotischer Natur geprägt: Weder der Autor noch der Kritiker kann ohne den jeweiligen Gegenpol existieren. Würden die Autoren keine Bücher mehr schreiben, so bräuchte es keine Kritiker mehr, gäbe es keine Kritiker so würden keine Bücher in der Öffentlichkeit empfohlen. Kritiken sind eine Angelegenheit, denen man als Autor mit Unbehagen entgegen sieht und fallen diese einmal negativ aus, so wird man kaum gewillt sein, dem Kritiker Recht zu geben. Vielmehr wird man als Urheber des schriftstellerischen Machwerkes gewillt sein, sich selbst zu schützen und dem Kritiker vorwerfen, die Geschichte nicht verstanden oder vielleicht sogar überhaupt nicht gelesen zu haben. Doch gerade die negativen Kritiken können einem Autoren helfen über den eigenen Stil Geschichten zu erzählen nachzudenken und sich selbst in seinem Schaffen fortzuentwickeln. Schon in den Kurzgeschichten Foren im Internet lernen die Nachwuchsautoren, sich mit der Kritik anderer Teilnehmer zu befassen und auf diesem Wege die eigenen Texte kritisch zu hinterfragen und zu verbessern. Viele Menschen träumen davon ein eigenes Buch zu publizieren, doch nicht jeder scheint ein solches Naturtalent zu sein, wie zum Beispiel Reto
Domeniconi, der zur Zeit weit über die Grenzen der Schweiz hinaus beweist, dass auch Topmanager aus dem Alpenländchen durchaus talentierte Autoren sein können.