Einen Vornamen für das eigene Kind auszusuchen ist gar nicht so einfach.
Inzwischen bieten sich nicht nur die alten, deutschen Vornamen an, sondern verstärkt die afrikanischen, asiatischen und europäischen Vornamen.
Auch bekannte Vornamen aus anglistischen Ländern werden sehr gerne verwendet.
Was inzwischen wieder sehr modern ist, sind die alten, hebräischen Namen, die in der Bibel zu finden sind.
Vielleicht haben deutsche Eltern sich hier ein wenig Tradition von den Amerikanern abgekupfert, denn in Amerika war es schon immer angesagt, seinem Kind einen biblischen Vornamen zu geben.
Dabei fallen nun aber auf deutschen Standesämtern auch verstärkt die immer häufiger vorkommenden,
lateinische Namen auf. "Aurelius" für einen Jungen sehr üblich, ist dem römischen Kaiser Aurelius entliehen.
Vielleicht irgendwie ein Symbol für Stärke, Weisheit und Macht? Für Mädchen wird gerne "Aurora" gewählt, bei den Römern war sie die Göttin der Morgenröte.
Auch "Damianus" ist für Jungs weit verbreitet, der Namensgeber hierfür war ein Arzt und Märtyrer der römischen Antike.
"Felicitas" für ein Mädchen ist bei den Italienern ein vollkommen gewöhnlicher Vorname, war sie doch in der römischen Mythologie die Göttin des Glücks.
Dass der männliche Vorname "Felix2 römischen Ursprungs ist, wissen nicht viele Menschen, er wird häufig als deutscher Name eingeordnet. Bei den Römern hatte er eher den Charakter eines Zweitnamens, doch gab es bereits Päpste, die diesen Namen trugen.